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Dreyer gegen Klöckner gegen Köhler
Trier Nord

In Rheinland-Pfalz wird am 13. März ein neuer Landtag gewählt. Laut aktuellen Umfragen liefern sich SPD und CDU ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Möglich, dass sich keine Koalition wird durchsetzen können und am Ende Kompromisse wie eine Große Koalition herausspringen. In Trier wird bereits seit Monaten die Wahl vorbereitet. Die Stadtverwaltung sucht noch freiwillige Helfer, um die Wahlzettel auszuzählen und die Kandidaten kämpfen im „Straßenwahlkampf“ um einen Platz im nächsten Landtag. Es knistert, denn es steht viel auf dem Spiel.

Rund 15 500 Menschen beantragen Briefwahl in Trier

Noch bis Freitag, 11. März können die Unterlagen zur Briefwahl im Rathaus der Stadt Trier beantragt werden. Nach Auskunft der Stadt wurden die Unterlagen von bisher rund 15 500 Menschen beantragt. Am Sonntag, 13. März, entscheiden die Rheinland-Pfälzer über die Zusammensetzung des künftigen Landtags. Im Rathaus am Augustinerhof scheint man mit erhöhter Nachfrage bis zum 11. März zu rechnen, denn die Stadtverwaltung hat an diesem Tag die Öffnungszeit verlängert und bis 18 Uhr geöffnet.

Wahllokale haben am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet

Knapp 15.500 Briefwahlanträge wurden bereits bis Montag, 7. März gezählt. Die Wahllokale sind am Sonntag, 13. März, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Im Foyer vor dem Rathaussaal werden ab 18 Uhr aktuelle Stadtteilergebnisse mit Erst- und Zweitstimme präsentiert. Beigeordneter Thomas Egger verkündet dann am Abend das vorläufige Trierer Endergebnis. Die genaue Uhrzeit ist wegen der nicht vorhersehbaren Dauer des Auszählens aller Bezirke offen. Im Internet gibt es die Trierer Ergebnisse auf dem städtischen Portal www.trier.de, die Landesresultate unter wahlen.rlp.de oder für Smartphones auf der optimierten Seite m.wahlen.rlp.de.

Malu Dreyer kandidiert im Wahlkreis Trier

malu dreyer für trier

Foto: Staatskanzlei

In Rheinland-Pfalz wird am Sonntag, 13. März, der 17. Landtag gewählt. Der Wahlausschuss für den Wahlkreis 25 (Trier) hat neun Direktkandidaten zugelassen. Darunter die amtierende Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die SPD-Politikerin tritt unter anderem gegen CDU-Herausforderer Udo Köhler sowie gegen Thorsten Kretzer von der Partei Die Grünen an. Die Freien Demokraten haben Tobias Schneider als Direktkandidaten aufgestellt.

Im Nachbarwahlkreis 24 (Trier/Schweich) stehen acht Bewerber zur Wahl des Direktmandates. Landesweit gehen nach dem Beschluss des Landeswahlausschusses insgesamt 14 Listen ins Rennen. Die CDU geht mit dem Landespolitiker Arnold Schmitt ins Rennen und die SPD hat Ingeborg Sahler-Fesel, nominiert.

Wahlhelfer gesucht

Derweil sucht das städtische Bürgeramt noch ehrenamtliche Helfer zur Stimmauszählung, heißt es aus dem Rathaus. Das Bürgeramt der Stadt Trier ist die zuständige Dienstelle und organisiert die Wahl in Trier und ist auf Hilfe angewiesen, um der gestellten Aufgabe gerecht zu werden.

Schicksalswahl in Rheinland-Pfalz

Die Wahl zum 17. rheinland-pfälzischen Landtag gilt als Schicksalswahl für Amtsinhaberin Malu Dreyer. Die Triererin ist sehr beliebt im Land, ihre Partei SPD lag allerdings lange in Umfragen zurück, holt aber auf. Das dürfte die Herausforderin Julia Klöckner beeindrucken. Lange galt Klöckner als sichere Siegerin, doch davon kann keine Rede mehr sein. Deshalb wird der Ausgang dieser Wahl auch über das Schicksal der Oppositionsführerin im Landtag entscheiden.

Titelfoto: Stadt Trier

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