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Es werden mehr Kinder geboren
Kinder geboren

In Trier wurden im vergangenen Jahr mehr Kinder geboren. Wie die Statistiker in Bad Ems ermittelt haben, waren es 1 028 Kinder, die in Trier das Licht der Welt erblickt haben. Damit folgt Trier dem Landes- und Bundestrend. Doch es ist früh, um von einem demografischen Wandel zu sprechen.

Mehr Kinder wurden 2015 geboren

Im Jahr 2015 wurden 34 946 rheinland-pfälzische Kinder geboren, 17 912 Jungen und 17 034 Mädchen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems erblickten rund 1 500 Landeskinder mehr das Licht der Welt als im Jahr zuvor. Der kontinuierliche Anstieg der Geborenenzahlen setzte sich damit im vierten Jahr in Folge fort. Diese Entwicklung könne unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass die Kinder der Babyboomer-Generation inzwischen Nachwuchs bekommen, sagt Andrea Heßberger. Sie ist Autorin der Erhebung und arbeitet beim Statistischen Landesamt in Bad Ems im Referat Bevölkerung, Gebiet und Zensus.

Zahl der Sterbefälle überwiegt

Vergangenes Jahr starben 46 777 Menschen und damit annähernd 2 500 mehr als 2014. Die Zahl der Sterbefälle überstieg die der Geborenen im Ergebnis um rund 11 800 Personen. Das sich im Saldo ergebende Geburtendefizit hat sich damit trotz steigender Geborenenzahlen gegenüber dem Vorjahr (10 900) erhöht. Dieser sogenannte Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung weist – mit nur einer Ausnahme Anfang der 1990er Jahre – seit 1972 mehr oder weniger starke Negativwerte auf.

Mehr Kinder in Mainz geboren

Lediglich für die Landeshauptstadt Mainz ergibt sich auf Grundlage der Geborenen- und Gestorbenenzahlen ein rechnerischer Bevölkerungszuwachs um 256 Personen. Alle übrigen kreisfreien Städte wie auch sämtliche Landkreise weisen negative natürliche Bevölkerungssalden auf. Bezogen auf je 1.000 Einwohner starben landesweit rund drei Personen mehr als geboren wurden. In den kreisfreien Städten fällt dieser relative Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung mit minus 1,4 Personen je 1.000 Einwohner deutlich günstiger aus als in den Landkreisen (minus 3,5 Personen je 1.000 Einwohner).

Probleme in Birkenfeld und der Stadt Pirmasens

In der kreisfreien Stadt Mainz wurden 1,2 Personen je 1.000 Einwohner mehr geboren als gestorben sind. In dem Landkreis Birkenfeld sowie in der kreisfreien Stadt Pirmasens ergeben sich relative Salden von minus 7,6 bzw. 7,2 Personen je 1.000 Einwohner und damit die höchsten Geburtendefizite. Diese regionalen Unterschiede sind unter anderem auf unterschiedliche Altersstrukturen in der jeweiligen Wohnbevölkerung zurückzuführen.

Situation in Trier

In Trier wurden im vergangenen Jahr 1 028 Kinder geboren. Das entspricht je 1 000 Einwohner einer Quote von 9,5. Im vergangenen Jahr sind in Trier 1 132 Menschen gestorben. Daraus ergibt sich, dass im zurückliegenden Jahr 104 Menschen mehr gestorben als geboren wurden.

Titelfoto: redsheep/pixelio.de

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