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Egbert Grundschule, Theater und Teuber im Landtag

Die Fußballeuropameisterschaft ist am vergangenen Freitag gestartet, am Sonntag, 12. Juni, greift die deutsche Nationalmannschaft in das Turniergeschehen ein. Die Spiele der DFB-Auswahl werden in Trier an zwei Public-Viewing-Standorten gezeigt: auf dem Viehmarkt und vor der Arena. Kommende Woche trifft sich dier Stadtrat. Es gibt viel zu besprechen, etwa die Zukunft der Egbert-Grundschule und die Zukunft des Theaters. Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat ist Sven Teuber. Wie unter der Woche bekannt wurde, wird Teuber nun in den Landtag einziehen, für Malu Dreyer.

Public Viewing auf dem Viehmarkt mit Videoüberwachung

Rudelgucken zur Fußballeuropameisterschaft ist auch in Trier möglich. Trierer Fußballfans können die Partien der deutschen Mannschaft gemeinsam mit Freunden und tausenden Fans beim Public Viewing sehen. Auf dem Viehmarkt und in der Arena werden große Leinwände aufgebaut und die Spiele der DFB-Auswahl werden dort ab Sonntag, 12. Juni, publikumswirksam ausgestrahlt. Die Veranstalter rechnen mit mehreren Tausend Zuschauern an den Standorten Viehmarkt und Arena. Die Polizei setzt zur Sicherheit der Fans verstärkt auf Videoüberwachung rund um den Viehmarkt. Der Trierer berichtete mit der Überschrift: Rudelgucken auf dem Viehmarkt mit Videoüberwachung

Land fördert Exhaus-Sanierung

Wende im Fall um die Exhaus-Sanierung. Das Land fördert die Bauarbeiten nun doch. Laut SPD sollen sogar mehr Mittel fließen als ursprünglich kalkuliert, denn das Projekt wird nun in das Gebiet „Soziale Stadt“ integriert und das Fördergebiet soll ausgeweitet werden. Dies hat der Stadtvorstand während seiner zweitägigen Sommerklausur beschlossen.

Schlechte Zahlen und ein Theater der Region

Mehrausgaben von jeweils 1,3 Millionen Euro für die Spielzeiten der Jahre 2015 und 2016 hat Triers Oberbürgermeister dazu gezwungen, Sibelius die kaufmännische Leitung des Theaters Trier zu entziehen. Leibe sprach von einer „Haushaltsnotlage“, finanztechnisch bestehe „höchster Optimierungsbedarf“. Angesichts der sich dramatisch zuspitzenden desolaten finanziellen Situation des Trierer Theaters habe die CDU-Fraktion ausdrücklich begrüßt, dass der Trierer Oberbürgermeister die Reißleine gezogen und dem Intendanten des Trierer Theaters die Finanzverantwortung entzogen habe, schreibt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Albrecht in einem Statement. Angesichts der aufgezeigten Defizite sei dieser Schritt zwingend notwendig. Der OB hat in dieser Frage die volle Unterstützung der CDU-Fraktion. Das Theater Trier soll laut eines Antrages der FWG mit der Rechtsform einer AÖR auf die Landkreise der Region Trier ausgeweitet werden. Der Trierer berichtete mit der Überschrift: Theater Trier oder Theater der Region

Teuber zieht für Dreyer in den Landtag ein

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer legt ihr Landtagsmandat zum 1. Juni nieder. Ihr Nachfolger soll B-Kandidat Sven Teuber werden, der in den Landtag nachrückt. Die Trierer CDU kritisiert die Entscheidung Dreyers und wirft der Ministerpräsidentin vor, so Politikverdrossenheit bei den Wählern zu schaffen. Einen ausführlichen Bericht haben wir mit der Überschrift: Teuber zieht in den Landtag ein

Innenstadtgrundschule statt Sanierung der Egbert Grundschule

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert den Neubau einer neuen Innenstadt-Grundschule. Damit greifen die Sozialdemokraten in der Diskussion um die Sanierung der Egbert Grundschule den Vorschlag der Stadtverwaltung auf. Die neue Grundschule soll gemeinsam mit einer zentralen Schul- und Vereinssporthalle errichtet werden, um dem beengten Schul- und Breitensport mehr Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Junge Union will ebenfalls Neubau, aber auf dem Tufa-Gelände

In seinem Positionspapier „Triers Zukunft startet jetzt – Kulturzentrum, Innenstadtschule, römisches Erbe“ habe die Junge Union Trier-Stadt eine Vision für die Entwicklung der Stadt erarbeitet. Ein Baustein hierbei sei die Zukunft der Egbert Grundschule, schreibt Thorsten Wollscheid in einer Pressemitteilung. Wie die SPD fordert auch auch der Kreisvorsitzender der JU Trier-Stadt den Bau einer Innenstadtschule statt die Egbert-Schule zu sanieren. Wollscheid schreibt, dass die politischen Akteure die aktuellen Diskussionen mit Blick in die Zukunft führen sollten. Deshalb sei ein Neubau aus Sicht der Union sinnvoll. Während die SPD einen Neubau auf dem SWT-Gelände in der Ostallee fordert, will die Junge Union, dass die neuen Grundschule am Platz der jetzigen Tufa entsteht. Offen bleibt, was mit dem Kulturzentrum passieren soll. Die Einlassungen der CDU-Nachwuchsorganisation liefern keine Lösung.

Wenn der Stadtrat am kommenden Donnerstag zusammentritt, wird er einigen Diskussionsstoff haben.

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