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Notruf feiert Geburtstag in Europa
Notruf

Zum 25-jährigen Bestehen der europaweiten Notrufnummer 112 hat Innenminister Roger Lewentz die große Bedeutung der einheitlichen Nummer für Menschen in ganz Europa herausgehoben und gelobt. Die Notrufnummer sei ein Symbol für Hilfe, sagte Lewentz in Mainz.

Der Notruf für alle Menschen in Europa

Schnell muss Hilfe her – schnell die 112 gewählt. Diese Verknüpfung hat sich eingeprägt. Dieser Tage feiert der einheitliche Notruf Geburtstag. Seit einem viertel Jahrhundert sei der einheitliche Notruf 112 ein verlässliches Symbol für Hilfe in ganz Europa, ganz gleich ob der Rettungsdienst oder die Feuerwehr benötigt werde, sagte Innenminister Roger Lewentz in Mainz. „Die Nummer ist ein lebensrettendes EU-Projekt mit grenzüberschreitendem besonderem Nutzen.“

Notruf seit 1954 in Deutschland

Der in Deutschland bereits 1954 in einigen Großstädten eingeführte Notruf 112 wurde am 29. Juli 1991 vom Rat der Europäischen Gemeinschaft als einheitliche Nummer beschlossen. Neben den EU-Mitgliedsstaaten beteiligen sich die Schweiz, Island und Norwegen sowie weitere EU-Nachbarstaaten wie Bosnien-Herzegowina, der Kosovo, Mazedonien, Montenegro, die Republik Moldau, Russland, Serbien, die Türkei und die Ukraine an der gebührenfreien Notrufnummer. „Eine in der gesamten EU wirksam funktionierende Notrufnummer ist ein wesentliches Instrument, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, die zum Beispiel als Reisende diese einheitliche Notfallhilfe nutzen“, sagte Lewentz.

Leitstellen in Rheinland-Pfalz nehmen Notruf an

In Rheinland-Pfalz nehmen Integrierte Leitstellen Notrufe entgegen. Neben den bereits in Dienst gestellten Leitstellen in Trier, Kaiserslautern, Bad Kreuznach, Landau, Montabaur und Koblenz sollen die Leitstellen in Ludwigshafen und Mainz ebenfalls baldmöglichst ihren Dienst aufnehmen. Damit wird sichergestellt, dass künftig durch eine qualifizierte Notrufabfrage die Einsätze sicher kategorisiert und die Einsatzmittel noch effizienter zugeteilt werden.

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