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Stadtrat diskutiert über sexistische Werbung
Stadtrat Trier

Es stehen 20 Tagesordnungspunkte auf der öffentlichen Sitzung des Trierer Stadtrats. Der Stadtrat trifft sich am Donnerstag, 12. Mai ab 17 Uhr zur öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzung. Im öffentlichen Teil befassen sich die Stadträte mit dem Antrag der SPD-Fraktion, sexistische Werbung in Trier einzudämmen.Eine Anfrage der Linksfraktion befasst sich mit der Deutschland Rallye.

Sexistische Werbung eindämmen

Wie lässt sich sexistische Werbung eindämmen? Diesen Antrag der SPD-Fraktion wird der Trierer Stadtrat im Rahmen der kommenden Sitzung am Donnerstag, 12. Mai, ab 17 Uhr diskutieren und versuchen, Lösungen auf diese Frage zu finden.

In dem Antrag heißt es, dass die Stadtverwaltung Wege prüfen soll, wie die Auswüchse von sexistischer und diskriminierender Außenwerbung auf städtischen Flächen eingedämmt werden könne. Zudem soll sich nach Vorstellung der SPD-Stadtratsfraktion die Verwaltung dafür einsetzen, dass private Betreiber von Werbeflächen künftig Werbeverträge abschließen die eine Präsentation sexistischer Werbung im öffentlichen Raum ausschließen. Es soll geprüft werden, ob und wie ein solcher Passus in die Werbesatzung der Stadt aufgenommen werde könne.

SPD-Fraktion: Übersteigerte Körperideale als Orientierung

Sexistische Darstellungen können schädlich wirken SPD-Stadtratsfraktion

Als Begründung schreiben die beiden Unterzeichner Tamara Breitbach (Frauen- und familienpolitische Sprecherin) sowie Fraktionsvorsitzender Sven Teuber, dass Tabak und Alkoholwerbung immer restriktiver gehandhabt werde. Im Gegensatz dazu würden sexistische und diskriminierende Reklame als scheinbar normal und akzeptiert erscheinen. Dabei können sexistische Darstellungen physisch und psychisch nachhaltig schädlich wirken, wenn z.B. Jungen und Mädchen übersteigerte Körperideale als Orientierung nutzen und eine freie Entfaltung immer schwerer möglich wird, heißt es in diesem Antrag der SPD-Fraktion. Den gesamten Antrag kann man online einsehen, der Link zur Vorlage 212/2016: Sexistische Werbung eindämmen.

Zukunft  der Sportstadt

Wie geht es nach dem Aus der Deutschland-Rallye in Trier für Trier weiter? Dies will die Fraktion die Linke in einer Anfrage mit dem Titel „Ersatz zur ADAC-Rallye“ wissen. Fraktionsvorsitzende Susanne Kohrs und Paul Hilger (stellv. Fraktionsvorsitzender) haben sieben Fragen formuliert und fordern Oberbügermeister Leibe sowie den Beigeordneten Thomas Egger auf, diese schriftlich und mündlich zu beantworten. Unter anderem wollen Kohrs und Hilger wissen, was passiert, wenn die Deutschland Rallye aus Trier in Richtung Saarland zieht. Außerdem geht es um die Bewerbung für die Tour de France. Hier wollen die Stadträte wissen, ob es alternative Möglichkeiten gibt, falls Trier bei der Tour nicht zum Zuge kommen sollte. Eine dritte Frage beschäftigt sich mit weiteren Sportveranstaltungen und ob es Gespräche mit den heimischen Vereinen gegeben habe, um andere Sportevents in Trier zu veranstalten.

Die nächste Sitzung des Trierer Stadtrats findet am Donnerstag, 12. Mai, ab 17 Uhr im Großer Rathaussaal statt. Neben der Anfrage der Linksfraktion gibt es noch zwei weitere Anfragen. Diese kommen von der SPD-Fraktion und lauten: „Gesundheitskarte – Stand der Umsetzung in Trier“ sowie „‚Flüchtlingsarbeit der Stadt Trier‘ – Umsetzung der Erkenntnisse des ersten Runden Tisches“.

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