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Eintracht Trier im Pokalfinale
Rheinlandpokal

Eintracht Trier ist am Mittwochabend in das Finale des Rheinlandpokals eingezogen. Die Mannschaft von Peter Rubeck hat mit 3:1 das Halbfinale gegen den FSV Salmrohr gewonnen. Im Finale trifft Trier auf den A-Ligisten und Pokalschreck SG Hoher Westerwald Niederroßbach /Emmerichenhain. Weil Spielgemeinschaften die Teilnahme am DFB-Pokal verwehrt ist, hat Trier bereits die erste Hauptrunde im Pokal sicher, egal wie das Finale ausgeht. Doch darauf will sich der SVE nicht verlassen und lieber zum 14. Mal den Rheinlandpokal gewinnen.

Frühstart mit Buchner

Bereits nach 64 Sekunden drückte der aufgerückte Innenverteidiger Christoph Buchner den Ball nach einer präzisen Hereingabe von Christian Telch über die Linie. Peter Rubeck wusste gleich, dass „uns diese frühe Führung nicht unbedingt gut tun würde“. Der SVE störte in der Folge nicht mehr konsequent, wurde nachlässig. Ähnliches beobachtete Paul Linz bei seiner Truppe und daraus resultierte die Vorentscheidung. Der Angriff wurde von Christoph Anton auf der linken Außenbahn vorgetragen und Daniel Hammel musste die Hereingabe am langen Pfosten nur noch einnetzen. Wir sind sehr schnell mit 2:0 in Führung gegangen und haben danach zu wenig gemacht“, sagte Rubeck nach der Partie. In der 28. Minute war die Rubeck-Elf zu lethargisch. Aus 17 Metern ließen die Blau-Schwarz-Weißen ihrem ehemaligen Vereinskammeraden Sebastian Ting zu viel Raum. Ting nutzte die Freiheit und überlistete Chris Keilmann mit Tor der Eintracht mit einem unhaltbaren Schuss ins Eck.

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Deutliche Worte in der Pause

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In der Halbzeit seien dann auch deutliche Worte gefallen, sagte Rubeck über seine Kabinenpredigt. Das Resultat dieser Ansprache verkörperte sich im Tor von SVE-Kapitän Michael Dingels in der 63. Minute. Der aufgerückte Innenverteidiger tankte sich durch das Gerangel vor der Telch-Ecke und hatte plötzlich freie Bahn, köpfte unbedrängt ein. „Das 3:1 für uns war sehr wichtig. Salmrohr hat einen sehr guten Fight abgeliefert. Für die Zuschauer war das ein tolles Spiel“, sagte SVE-Trainer Rubeck. Sein Gegenüber, der ehemalige Eintracht-Trainer Linz haderte mit seinem Team. Er bemängelte den fehlenden Mumm. Man könne gegen einen Regionalligisten mithalten, sagte Linz. Nun gälte die volle Konzentration dem Kampf um den Klassenverbleib in der Oberliga. „Da sind wir nämlich noch nicht durch.“

Trier im Finale und Rubeck spricht über Saarbrücken

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Im Finale trifft Eintracht Trier auf den A-Ligisten Spielgemeinschaft (SG) Hoher Westerwald Niederroßbach /Emmerichenhain. Trainiert wird der Favoritenschreck von Ex-Eintrachtler Nihad Mujakic. Ein Finaltermin steht noch nicht fest. Offen ist auch noch die Frage, ob sich die Spielgemeinschaft bei einem eventuellen Pokalsieg für ein Startrecht im DFB Pokal einsetzte würde. Spielgemeinschaften sind eigentlich nicht startberechtigt für die erste Runde im DFB Pokal. Rubeck möchte sich gar nicht an solchen Gedankenspielen beteiligen. Für den Trainer der Eintracht gibt es eine ganz einfache Lösung: „Wir wollen in jedem Fall den Pokal holen und damit das Finale gewinnen.“ Damit wären alle Spekulationen ebenso unnötig. Am Rande der Pressekonferenz fand Rubeck nocheinmal deutliche Worte für die Spekulationen rund um seinen angeblichen Wechsel nach Saarbrücken (wir berichteten mit dem Titel: Rheinlandpokal im Salmtal mit Trier): „Da höre ich lieber auf oder trainiere einen Landesligisten…“

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