≡ Menu
Onlinebanking: Achtung bei angeblichen Fehlüberweisungen des Finanzamtes
Onlinebanking | ©de:Benutzer:Benji

Wie das Landeskriminalamt (LKA) in Rheinland-Pfalz mitteilt, gibt es Hinweise auf eine neue Betrugsmasche im Internet. Dabei würden Onlinebanking und Meldungen zu angeblichen Fehlüberweisungen des Finanzamtes eine Rolle spielen.

Onlinebanking: Meldung über Fehlgutschriften vom Finanzamt

Das Landeskriminalamt hat Hinweise, dass Kunden während des Onlinebankings zum Teil während ihrer Sitzung angebliche „Fehlgutschriften“ vom Finanzamt angezeigt bekommen. Kunden würden dazu aufgefordert, über einen Link eine entsprechende Rücküberweisung zu veranlassen. Wird der Link jedoch aktiviert, erfolgt eine Weiterleitung zu einem bereits fertig ausgefüllten Überweisungsträger. Nach Generierung der TAN erfolgt eine Belastung des Onlinekontos. Dieser war jedoch tatsächlich niemals dem Konto gutgeschrieben.

Onlinebanking: Vorsicht bei TAN-Eingabe

Sofern Kunden während des Onlinebankings eine entsprechende Mitteilung erhalten, könne der PC bereits mit Schadsoftware infiziert sein. Deshalb rät das LKA, dass Betroffene auf keinen Fall den Link anklicken sollten. Kunden sollten auch nicht eine TAN sowie sonstige Zugangsdaten eingeben.

Virenschutz und Updates

Als weiterer Schritt empfehlen die Beamten, dass Betroffene unmittelbar ihre Bank über den Vorfall informieren. So kann das Onlinekonto noch rechtzeitig gesperrt werden. Wer eine entsprechende Mitteilung erhalten habe, der sollte sofort Sicherheitsüberprüfungen am PC starten. Dabei sollten Anwender darauf achten, dass sie eine aktuelle Antivirensoftware laufen haben. Außerdem sollten Programme wie Office-Pakete immer auf einem aktuellen Stand sein. Das LKA rät Betroffenen, Anzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle zu erstatten.

 icon-home Startseite: Der Trierer

Comments on this entry are closed.

Nächster Beitrag

Vorheriger Beitrag