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Miezen siegen und planen

Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen beenden die Saison mit einem 34:22 (19:9)-Kantersieg gegen den einzigen Absteiger Kirchhof und demonstrieren dabei vor allem in der ersten Halbzeit ihre Stärke. Emotional geht es nach der Partie zu: Spielführerin Judith Derbach und Esther Mohr werden tränenreich verabschiedet, beide beenden ihre sportliche Laufbahn.

Sieg gefordert

Cristina Cabeza hatte einen Sieg eingefordert. Nicht nur, um gebührend zu verabschieden oder um einen versöhnlichen Saisonabschluss zu feiern. Gegen den einzigen Absteiger Kirchhof hatte Miezen-Trainerin Cabeza bereits im Vorfeld gesagt, dass die Mannschaft beweisen muss, dass sie sportlich in die zweite Bundesliga gehört (wir berichteten: Cristina Cabeza fordert Sieg im letzten Spiel).

[aesop_parallax img=“http://dertrierer.net/wp-content/uploads/2016/05/Judy-Esther-Brech.jpg“ parallaxbg=“on“ parallaxspeed=“2″ caption=“ Esther Mohr und Judith Derbach haben ihre Karrieren beendet. Foto: TriSign“ captionposition=“bottom-left“ lightbox=“on“ floater=“on“ floaterposition=“left“ floaterdirection=“up“]

Starker Abschluss der Miezen

Mit einer Demonstration der eigenen Stärken haben die Trierer-Bundesliga Handballerinnen die Spielzeit 2015/2016 beendet und den einzigen sportlichen Absteiger Kirchhof mit einer 34:22-Pleite auf die Heimreise geschickt. Eine fast perfekte erste Halbzeit habe ihre Mannschaft gespielt, sagte Cabeza und betonte, dass sie sehr stolz auf die Mannschaft sei.

Jürgen Brech spricht von Glück

Die Freude über den bereits vorher feststehenden Klassenerhalt und einem „grandiosen Abschluss, nach einer sehr schlechten ersten Saisonhälfte“ war allen Beteiligten anzumerken. Gleichzeitig übten sich die Trierer Verantwortlichen auch in Demut: „Wir wissen, dass wir durch den Rückzug einiger Team auch Glück hatten. Die Leistungen der letzten Wochen und Monate lassen wir uns aber nicht kaputt reden. Wir haben eindrucksvoll bewiesen, dass wir in diese Liga gehören“, gab MJC-Vorstand Jürgen Brech zu Protokoll.

Joline Müller bleibt bei den Miezen

[aesop_image img=“http://dertrierer.net/wp-content/uploads/2016/05/Jolinemmueller.jpg“ credit=“©TriSign“ alt=“Joline Müller“ align=“left“ lightbox=“on“ caption=“Joline Müller bleibt ein weiteres Jahr in Trier.“ captionposition=“left“]

Die ersten Personalien wurden bereits geklärt. Spielführerin Judith Derbach und Esther Mohr haben ihre Karrieren beendet. Top-Torschützin Joline Müller bleibt den Miezen mindestens eine weitere Spielzeit erhalten, Außenspielerin Tina Welter verlängerte ihren Vertrag um zwei Jahre. MJC-Vorstand Jürgen Brech zeigte sich hocherfreut über die Vertragsverlängerungen, hofft in den kommenden Wochen weitere Entscheidungen bekannt geben zu können.

Joline Müller erlängerte ihren Vertrag um ein weiteres Jahr, trotz einiger Angebote. Die 23 Jahre alte Rückraumspielerin wechselte vor der Saison aus der vierten Liga (Zweibrücken) an die Mosel und avancierte in ihrem ersten Jahr bereits zur besten Werferin der Trierer Handballerinnen. Mit 150 Treffern landete Müller in der Wertung der besten Torschützinnen der Liga auf Rang zwölf, erzielte im Schnitt sechs Treffer pro Partie.
Er sei sehr froh, dass sich Scholli für ein weiteres Jahr bei uns entschieden habe, sagte MJC-Vorstand Jürgen Brech und ergänzte: „Den Schritt in die Bundesliga hat sie mit Bravour gemeistert, nun gilt es, diese Leistung auch in der kommenden Saison zu bestätigen.“

Tina Welter verlängert

[aesop_image img=“http://dertrierer.net/wp-content/uploads/2016/05/Tina-Welter_miezen.jpg“ credit=“© TriSign“ alt=“Tina Welter“ align=“left“ lightbox=“on“ caption=“Tina Welter hat für zwei Jahre bei den Miezen unterschrieben.“ captionposition=“left“]

Angekommen in Liga zwei ist auch Tina Welter, die im letzten Saisonspiel gegen Kirchhof (34:22) mit acht Treffern eine Top-Leistung ablieferte, ihre Stärken vor allem im Gegenstoß ausspielte. Ihre Schnelligkeit wird die 23-Jährige auch in den nächsten zwei Jahren ins Spiel der Miezen einbringen, der Vertrag mit der flexiblen Außenspielerin wurde um zwei weitere Spielzeiten verlängert. Eine Entscheidung, über die Brech sehr glücklich ist: „Tina hat sich hier zu einer Leistungsträgerin entwickelt, wir sind sehr froh, dass sie weiter hier spielt.“ Darüber hinaus verkündete Brech, dass mit Anke Greinert (KM) und Daria Chorus (RA) zwei hoffnungsvolle Talente aus der 2. Mannschaft fest in den Kader des Bundesligateams aufrücken.

Cabeza bleibt Trainerin

Trainerin in der Spielzeit 2016/2017 bleibt die Spanierin Cristina Cabeza, der Brech „einen fantastischen Job“ attestierte. Mit dem Rest des Kaders sowie potentiellen Neuzugängen will der Vorstandsvorsitzende in den kommenden Tagen und Wochen intensive Gespräche führen. Als Abgänge steht bisher Judith Derbach, Esther Mohr (beide Karriereende) sowie Mégane Vallet fest.

 

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