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Miezen spielen gegen Nürtingen
Cabeza

Der Kampf um den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga der Handballfrauen bleibt spannend. Die Trierer Miezen belegen weiter einen Nichtabstiegsplatz, trotz des überraschenden Sieges von Konkurrent Kirchhof. Nun treten die Miezen gegen Nürtingen an.

Wichtiger Sieg gegen Mainz

Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen sind nach der Niederlage gegen Zwickau (wir berichteten mit der Überschrift: Miezen verpassen vierten Sieg) zurück in der Erfolgsspur und bleiben nach dem 30:22 (13:12) gegen Mainz/Budenheim auf einem Nichtabstiegsplatz. Der vierte Sieg aus den letzten fünf Begegnungen war umso wichtiger, da der einzig noch verbliebene Konkurrent Kirchhof gegen Nürtingen gewann. Im Derby tun sich die Miezen nach Blitzstart zunächst schwer, können sich in Hälfte zwei aber auf ihre Defensive verlassen. Trainerin Cristina Cabeza lobt das Kollektiv. Dieser Sieg sei sehr wichtig gewesen, nicht nur weil Kirchhof gewonnen habe, sondern auch für unser Gefühl, sagte Trainerin Cristina Cabeza nach der Partie. Aufgrund des Sieges von Kirchhof gegen Nürtingen beträgt der Vorsprung der Miezen weiter zwei Punkte.

Kirchhof gewinnt ebenfalls

Der kommende Gegner tat den Miezen am vergangenen Wochenende nicht unbedingt einen Gefallen, denn mit der 29:30-Niederlage gegen die SG Kirchhof ist der Abstiegskampf fünf Spieltage vor Ende nach wie vor spannende. Zwei Pünktchen trennen Trier und Kirchhof bei nur noch einem sportlichen Absteiger. Trainerin Cristina Cabeza wird allerdings nicht müde zu betonen, dass man nur auf sich schaut: „Wir haben unser Schicksal in den eigenen Händen und schauen nicht was Kirchhof macht. Wenn wir unsere Leistung bringen, werden wir in der Klasse bleiben.

Partie gegen Aufsteiger Nürtingen

Gegen die TG Nürtingen nun stehen die Triererinnen „vor keiner leichten Aufgabe“ wie es Cabeza ausdrückt, denn die Mannschaft aus der Nähe von Stuttgart spielt als Aufsteiger eine starke Spielzeit. Von vielen als einer der Absteiger prognostiziert, hatte man den Klassenerhalt bei acht Punkten Polster so gut wie sicher. Einer der Garanten für den Höhenflug Nürtingens ist ohne Zweifel Verena Breidert: Die mittlerweile 36-jährige Linkshänderin, in der Bundesliga für Frisch Auf Göppingen aktiv, spielt eine unglaubliche Serie und liegt mit 248 Treffern einsam an der Spitze der Torschützinnen. Mit 176 Feldtoren ist Breidert auch die beste Feldtorschützin der Liga.
Natürlich gälte es, Ihre Kreise einzuengen, sagt Cabeza und ergänzt: „Nürtingen ist aber nicht nur Verena Breidert. Sie sind sehr unangenehm zu spielen, sehr kompakt und werden uns alles abverlangen.“ Die Triererinnen haben aber viele Gründe zuversichtlich ins Schwäbische zu fahren. Der zuletzt starke Auftritt gegen Mainz/Budenheim (30:22), bei dem auch Gästetrainer Thomas Zeitz („verdienter Sieg auch in der Höhe“) die Leistung anerkennen musste, unterstrich nochmal die gute Form der letzten Monate mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Partien. Cabeza erklärt, dass ihre Mannschaft über die Abwehr ins Tempo kommen wolle, Nürtingen dürfe man nicht zur Entfaltung kommen lassen. „Tempo aber auch die nötige Geduld im Angriffsspiel werden die Schlüssel zum Erfolg sein“, sagt Cabeza.
Die Spanierin kann dabei bis auf die Langzeitverletzte Hannah Sattler (Kreuzbandriss) auf alle Spielerinnen zurückgreifen. Sattler wird am kommenden Freitag in Bitburg operiert und mindestens ein halbes Jahr ausfallen. „Wir hoffen, dass Hannah die Operation und die anstehende Reha gut übersteht. Ich warte auf Sie in der neuen Spielzeit“, sichert Cabeza der Linksaußen volle Unterstützung zu.

Titelfoto: TriSign

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