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Sieg gegen Idar-Oberstein
Eintracht Trier

Eintracht Trier gewinnt das letzte Heimspiel der Spielzeit 2017/18 mit 2:0 gegen Idar-Oberstein. Zum Abschluss der Saison reist der SVE am Wochenende zum 1. FC Kaiserslautern II.

Aleksandar Biedermann netzt für Eintracht Trier

Trier. Das letzte Heimspiel von Eintracht Trier in der diesjährigen Oberliga-Saison begann mit Trauerflor in Gedenken an den in der vorvergangenen Woche verstorbenen Ehrenspielführer Klaus Müller. Die Partie begann schwungvoll: Ömer Kahyaoglu schnappte sich unmittelbar nach dem Anpfiff den Ball auf der rechten Angriffsseite, bediente Jan Brandscheid, doch dessen Abschluss klatschte gegen die Querlatte des Idar-Obersteiner Gehäuses. Auch auf der Gegenseite ergaben sich in den ersten zehn Minuten einige aussichtsreiche Gelegenheiten, doch sowohl Alves da Silva als auch Justus Klein scheiterten entweder am richtig postierten Simon Maurer (5.) oder es fehlte das Zielwasser. Gerade, als die Partie etwas abzuflachen drohte, fiel dann das 1:0 für die Eintracht: Jan Brandscheid flankte genau auf den völlig freistehenden Aleksandar Biedermann, der sich die Ecke aussuchen und seinen Kopfball ohne Abwehrchance für Christopher Bleimehl im Tor der Gäste unterbringen konnte (14.).
In der Folge ging der Spielfluss etwas verloren – auch geschuldet der Tatsache, dass Cheftrainer Daniel Paulus gleich zwei Mal verletzungsbedingt umstellen musste: sowohl Tim Garnier als auch Simon Maurer mussten schon vor der 30. Minute das Spielfeld verlassen, für sie kamen Kinscher und und Sasso-Sant in die Partie, was folgerichtig mit einer Umstellung des Spielsystemes einherging. Es dauerte eine Weile, ehe die Umstellung fruchtete – streng genommen tat sich bis zum Halbzeitpfiff mit Ausnahme zweier Torabschlüsse von Mabouba (37.) und Biedermann (43.) auf dem Rasen nicht mehr viel Zählbares.

Eintracht Trier verpasst das frühe Tor

Zu Beginn der zweiten Hälft blieben Chancen Mangelware, einzig eine Konterchance nach Eckball der Gäste (Heinz bediente Kahyaoglu, der an Bleimehl scheiterte, (57.) und auf der Gegenseite Justus Klein (61.) näherten sich den beiden Strafräumen gefährlich an. Bezeichnend dann die 76. Minute: endlich mal wieder ein gelungener Angriff über die rechte Angriffsseite, Biedermann sieht den freistehenden Luca Sasso- Sant, der dann allerdings das Kunststück fertig bringt, aus zwei Metern über (!) das verwaiste Tor der Gäste zu zielen – die sichere Entscheidung leichtfertig hergeschenkt. Fast im Gegenzug dann die Strafe: nach einer Ecke steigt Silva De Souza hoch, doch Andrei Popescu reagiert glänzend. In der Nachspielzeit dann doch noch das 2:0 für die Eintracht: nach einem Alleingang von Kinscher fällt Biedermann der Ball vor die Füße, der nur noch einschieben muss (90.+4). „Wir haben es im Laufe der ersten Halbzeit einfach verpasst, frühzeitig das zweite Tor nachzulegen. Wir mussten früh zweimal wechseln, die Jungs sind jetzt stehend K.O.. Ich glaube, wenn man die Torchancen betrachtet, sind wir klar der verdiente Sieger. Kompliment an die Mannschaft, dass wir jetzt 70 Punkte geholt haben – ich glaube, wenn wir die im nächsten Jahr wieder holen, dann können wir Meister werden“, bilanzierte Cheftrainer Daniel Paulus nach Spielende.
Am nächsten Wochenende trifft die Eintracht dann zum Abschluss dieser Saison auf dem Betzenberg auf den 1. FC Kaiserslautern II.

Statistik:
Eintracht Trier: Popescu – Heinz, Cinar, Maurer (ab 26. Sasso-Sant), Jakob (ab 51. Engeldinger) – Fischer, Mabouba, Brandscheid, Garnier (ab 19. Kinscher), Kahyaoglu – Biedermann.
SC 07 Idar-Oberstein: Bleimehl – Henn, Silva De Souza, Alves da Silva, Petry – Davidenko, Thom, Reis Viana (ab 81. Galle), Kaucher, Klein – Xavier Do Nascimento.
Tore: 1:0 Biedermann (14.), 2:0 Biedermann (90.+4)
Zuschauer: 662

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