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Eintracht Trier sinnt auf Wiedergutmachung
Eintracht Trier bei Der Trierer.net

Auf Stürmer Benedikt Koep muss Eintracht Trier verzichten. In der Partie am Samstagnachmittag, 12. März, gegen den FC 08 Homburg fehlt der Stürmer wegen einer Gelb-Sperre. Anpfiff im Moselstadion ist um 14 Uhr. Coach Peter Rubeck und sein Team wollen gegen den Tabellenachten die Niederlage wiedergutmachen, die sie sich zum Auftakt in Mannheim eingehandelt haben. Homburg hat ähnliches geplant.

Zwei Teams und ein Ziel: Wiedergutmachung

Eintracht Trier und der FC 08 Homburg wollen ihre Auftaktniederlagen wieder gutmachen. Eintracht Trier hat vor 14 Tagen in Mannheim gegen Waldhof verloren und Homburg zum Auftakt in dieses Jahr gegen die TSG Hoffenheim. Nun treffen Trier und Homburg am Samstag, 11. März, im Moselstadion aufeinander. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr.

Neue Chance für Eintracht Trier

Vergangene Woche wäre die Eintracht bereit gewesen, die Niederlage gegen Mannheim gerade zu biegen, sagte Eintracht-Trainer Peter Rubeck. Rubeck und sein Team hätten in der vergangenen Woche gegen die TSG Hoffenheim spielen sollen, die Partie musste abgesagt werden, weil der Platz im Moselstadion durch andauerndem Regen nicht bespielt werden konnte. Ein ähnliches Schicksal ereilte die Mannschaft aus Homburg.

Homburg mit Zwangspause

Der FCH wollte die 0:4-Auftaktniederlage gegen die TSG Hoffenheim durch einen Sieg gegen den SC Freiburg II kompensieren. Natürlich hätten wir gegen die Freiburger gerne gespielt, auch um im Spielrhythmus zu bleiben. Daran ließe sich nichts ändern, kommentierte Jens Kiefer, Trainer des FC 08 Homburg den Spielausfall gegen Freiburg. Der ehemalige Eintracht-Trainer (von März 14 bis zum Saisonende Trainer in Trier) nutzte den Spielausfall, um mit seiner Mannschaft im athletischen Bereich zu arbeiten. Gegen Trier wolle der Fußballlehrer mit seiner Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Deshalb müsste sein Team die vielen Fehler aus der Partie gegen Hoffenheim abstellen und die Eintracht daran hindern, dass sie durch Standards zu Torchancen komme. Die Favoritenrolle verortet Kiefer bei den Gastgebern. Schließlich habe sein Teams nichts zu verlieren. Der SVE hingegen schon: „Bei einer Niederlage könnte die Eintracht schon einigen Rückstand auf die ersten beiden Tabellenplätze haben.“

SVE gewöhnt sich an Rasen

Das will Eintracht Trier natürlich verhindern. Peter Rubeck hat mit seinem Team die Zeit genutzt, „um an einigen Dingen zu arbeiten.“ Die Mannschaft habe er wieder an Naturrasen gewöhnt. Am Samstag hätte es noch zwei Einheiten auf dem Hartplatz gegeben. Danach sei es endlich wieder auf den Rasen gegangen. Das Spiel auf Rasen sei ein großer Unterschied zum Ascheplatz. „Wir brauchen mehr Kraft, da der Platz tiefer ist. Dazu läuft und springt der Ball anders“, sagt Rubeck.
Nach der Niederlage gegen Mannheim verwandelt sich der Trainer in einen Mahner. „Wir dürfen uns nicht ausruhen“, sagte der 54-Jährige. Sein Team wolle den Patzer gegen Mannheim wiedergutmachen, gleichzeitig dürfe man aber nicht verkrampfen. In der Vorrunde habe man das gut gemeistert und immer eine gewisse Leichtfüßigkeit auf dem Platz gezeigt. „Das muss uns auch am Samstag gelingen.“

Unterschiedliche Startpunkte vor der Saison

Die bisherige Saison verlief für den samstäglichen Kontrahenten durchwachsen. Zurzeit belegt der FCH den achten Tabellenplatz. „Sie haben sehr gute Einzelspieler“, sagt Triers Trainer über den kommenden Gegner. Deshalb dürfe sein Team Homburg auf keinen Fall ins Spiel kommen lassen. Die unterschiedliche Ausgangslage bei beiden Vereinen macht für Rubeck einen Teil der Brisanz im kommenden Derby aus. Die Mannschaft aus Homburg hätte im Winter zum Trainingslager nach Portugal fliegen können, sagte Rubeck, um den finanziellen Unterschied zwischen den Vereinen zu verdeutlichen. „Unter diesen Voraussetzungen ist es einfach Wahnsinn, dass wir aktuell 14 Punkte Vorsprung haben.“

Koep fällt bei der Eintracht aus

Verzichten muss Eintracht Trier am Samstag auf Stürmer Benedikt Koep. Der Angreifer sitzt eine Gelb-Sperre ab. Fraglich ist der Einsatz von Matti Fiedler. Den 20-Jährigen plagten unter der Woche Rückenbeschwerden.
Im Duell gegen Homburg steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Beide Teams wollen zurück in die Erfolgsspur und die Misserfolge aus den vergangenen Wochen kompensieren. Der SVE-Coach hofft dabei auf den Zuspruch der Zuschauer, die auch in Mannheim zahlreich vertreten waren. „Von Anfang an benötigen wir die Unterstützung von unseren Fans.“ Man haben eine junge Mannschaft, die eine tolle Vorrunde gespielt habe. Deshalb hätten sie sich die Unterstützung verdient. Siege im Traditionsduell gegen Homburg dürften für viel Unterstützung sorgen.

Neues Kartensystem – Dauerkarten müssen getauscht werden

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2016 gegen den FC 08 Homburg wird außerdem das Ticketing der Eintracht grundlegend umgestellt. Ab sofort kooperiert der Trierer Traditionsverein mit Ticket Regional. Alle Tickets werden mit Barcodes ausgestattet. Die Vorteile für die Zuschauer liegen auf der Hand: Durch die Kooperation mit Ticket Regional erweitert der SVE seine Vorverkaufsstellen um ein Vielfaches. Denn nun können die Fans Ihre Karten bequem im Online-Shop kaufen, eine der rund 600 Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen aufsuchen oder die Karten sogar direkt zuhause ausdrucken. Auch soll durch das Scanning der Einlassprozess an Spieltagen verbessert und beschleunigt werden. Natürlich bleiben die bisherigen Kassen am Stadion an Spieltagen wie gewohnt geöffnet.

Die Dauerkarten können im Zuge der Umstellung beim kommenden Heimspiel gegen Homburg getauscht werden. Der Eintritt mit den alten Dauerkarten ins Stadion ist weiterhin möglich. Hierzu stehen im Stadion folgende Umtauschstände zur Verfügung:

  1. VIP-Karten: Zugang zur Schnorpfeil-Nüllfünf-Lounge auf der Haupttribüne
  2. Alle weiteren Karten (Sitz- und Stehplatz): Im Fanshop und neben dem Fanshop.

Des Weiteren können die Dauerkarten vor und nach dem Heimspiel gegen Astoria Walldorf vor Ort bei Ticket Regional (gegenüber C&A) getauscht werden. In der Übergangsphase werden die Umtauschstände im Stadion zu den kommenden Heimspielen ebenfalls aufgebaut.

Schweigeminute vor dem Spiel

Vor dem Spiel wird Eintracht Trier einer Gedenkminute zwei Vereinslegenden gedenken. Kurz vor Weihnachten ist der ehemalige Präsident Bernd Gritzmacher verstorben. Gritzmacher war von 2001-2004 Präsident beim SVE. Unter ihm gelang der Eintracht der Eintracht 2002 der Aufstieg in die zweite Bundesliga.

Des Weiteren trauert Eintracht Trier um den ehemaligen Masseur Stefan Hornberg. Er war von 1957 bis 1984 Masseur und prägte viele Trainer-und Spielergenerationen. Hornberg verstarb im Februar kurz vor seinem 91. Geburtstag.

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