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Eintracht Trier verliert gegen Freiburg

Eintracht Trier verliert an Boden. Der Trierer Fußballregionalligist verliert gegen den SC Freiburg II und dadurch an Boden im Kampf um die Aufstiegsrelegation zur dritten Liga. Triers größter Konkurrent Elversberg nutzt den Ausrutscher der Trierer und festigt durch einen Sieg am 30. Spieltag der Regionalliga Südwest gegen Aufsteiger SV Spielberg den zweiten Platz in der Tabelle. Es verbleiben vier Spiele.

Freiburg gewinnt in Trier

Fabian Schleusener hatte Tempo aufgenommen. Der Flügelspieler des SC Freiburg II benötigte weniger als 20 Minuten, um einen Doppelpack zu schnüren. Mit zwei Toren brachte Schleusener seine Mannschaft gegen den Trierer Regionalligisten Eintracht Trier in Front. Sein platzierter Schuss in die rechte Ecke war für SVE-Torhüter Chris Keilmann in der 24 Minute unhaltbar . Kurz vor der Halbzeit kam es für die Blau-Schwarz-Weißen noch schlimmer, denn Schleusener hatte zum 0:2 eingeschoben(43.). In der ersten Halbzeit war seine Mannschaft insgesamt zu ängstlich. Seinem Team hat das Tempo gefehlt und Trier habe zu wenige zweite Bälle bekommen, sagte Eintracht-Coach Peter Rubeck „Die beiden Gegentore waren gut herausgespielt.“

Neue Spieler in der Verteidigung

Rubeck hatte seine Verteidigung vor dem Spiel im Moselstadion gegen Freiburg umbauen müssen. Für viele überraschend war Außenstürmer Julian Bidon als Linksverteidiger aufgelaufen. Bei Freiburger Ballbesitz zog sich der Trierer Robin Garnier in die Defensivreihe zurück. Er sei in der Abwehr zum Umbauen gezwungen gewesen, sagte Rubeck. Mit Julian Bidon und Robin Garnier hätte er zwei Spieler aufgeboten, die diese Position nicht gelernt hätten. „Beide haben ihre Sache gut gemacht“, sagte Rubeck nach Spielende.
Gegen Freiburg konnte Patrick Lienhard in der 49. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Für den Trierer Fußballregionalligisten blieb es bei diesem Tor. Durch die Heimniederlage verliert der SVE weiter an Boden im Kampf um die Aufstiegsrelegation.

Elversberg macht großen Schritt

Die SV Elversberg hingegen hat am 30. Spieltag der Regionalliga Südwest einen großen Schritt in Richtung Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga gemacht. Gegen den Aufsteiger SV Spielberg setzte sich die SVE vor 1.512 Zuschauern 3:0 (2:0) durch. Dank des Sieges hat Elversberg bei noch vier ausstehenden Spielen sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Trier.

Elversbergs Top-Torjäger Mijo Tunjic (19., Foulelfmeter/28.) stellte bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg. Für den Erstplatzierten der Torschützenliste waren es die Saisontore 17 und 18. Sturmpartner Moritz Göttel (73.) schraubte das Ergebnis in die Höhe. Spielberg bleibt nach der dritten Niederlage aus den zurückliegenden vier Spielen Tabellenvorletzter.

Offenbach wahrt Aufstiegschance

Die von Ex-Bundesligatorwart Oliver Reck trainierten Offenbacher Kickers haben die Minimalchance auf das Erreichen der Playoffs zur 3. Liga gewahrt. Bei der bereits als Absteiger feststehenden SpVgg Neckarelz behielt der OFC 3:0 (1:0) die Oberhand, rangiert damit weiterhin sechs Zähler hinter Playoff-Rang zwei (SV Elversberg). Martin Roeser (18./67.) sorgte für die ersten beiden Treffer der Gäste. Dren Hodja (89.) traf zum Endstand.

Während es für den aktuellen Meister aus Offenbach der zweite Sieg am Stück war, musste Neckarelz die zweite Niederlage ohne eigenes Tor in Folge hinnehmen. In der Vorwoche hatte es ein 0:6 beim KSV Hessen Kassel gegeben.

Worms stoppt Spitzenreiter Mannheim

Der Traditionsverein VfR Wormatia Worms sorgte am 30. Spieltag in der Regionalliga Südwest für eine Überraschung. Trotz eines 0:1-Rückstandes setzte sich die Wormatia vor 7.282 Zuschauern beim Spitzenreiter SV Waldhof Mannheim 3:2 (0:1) durch, versetzte dem ehemaligen Bundesligisten einen weiteren Dämpfer.

Für den Tabellenführer war es bereits die zweite Niederlage in Folge, nachdem die Mannschaft von SVW-Trainer Kenan Kocak in der Vorwoche beim von Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric trainierten Aufsteiger TSV Steinbach 0:1 verloren hatte.

Der Mannheimer Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz, der in der Südwest-Staffel nicht mehr zur Teilnahme an den Aufstiegssspielen zur 3. Liga berechtigt, ist aber immer noch recht komfortabel. Eintracht Trier liegt nach der Heimniederlage weiterhin neun Punkte hinter der Mannschaft von Kenan Kocak.

Mannheims Giuseppe Burgio (39.) hatte zunächst für die Gastgeber getroffen. In der zweiten Halbzeit drehte Worms dann auf. Alper Akcam (49.), Ricky Pinheiro (54.) und Alan Stulin (60., Foulelfmeter) sorgten innerhalb von elf Minuten für die drei Treffer des Außenseiters, der vier seiner zurückliegenden fünf Partien gewonnen hat und mit jetzt 39 Punkten den Klassenverbleib so gut wie sicher hat.

SVW-Mittelfeldspieler Morris Nag (86.) konnte in der Schlussphase nur noch den Anschluss herstellen. Auf Seiten des SV Waldhof sah Top-Torjäger Jannik Sommer, der bereits 14 Saisontore auf dem Konto hat, nach einer Rudelbildung die Rote Karte.

In Trier wird im Hintergrund bereits eifrig am Personal für die kommende Spielzeit gearbeitet. Vor dem Spiel gegen Freiburg hatte der SVE vermeldet, dass mit Rico Gladrow bereits der nächste Neuzugang feststeht (Unser Bericht bei Der Trierer: Gladrow kommt und Evans verlässt Trier).  Gladrow dürfte mit dem SVE in der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest aufspielen.

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