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Triers Niederlage gegen Elversberg

Die Regionalliga Südwest ist in die Spielzeit 2016/17 gestartet. Zum Auftakt hat Eintracht Trier die Spielvereinigung Elversberg im Moselstadion empfangen. Nach gemütlichem Beginn konnte die Partie in der zweiten Hälfte an Fahrt gewinnen und eine gewisse Dramatik entfalten. Zahlreiche der insgesamt 2128 Zuschauer kommentierten dies mit einem „Endlich wieder Fußball“ und waren enttäuscht, dass Trier das Spiel mit 0:1 verloren hat.

Gemütlicher Auftakt im Moselstadion

Während die Trierer Ultras Gegen alle Stadionverbote sagten, versuchte Blum den Ball in den Strafraum von Elversberg zu schlagen, schoss sich aber gegen das eigene Bein und so wurde aus vielleicht einer guten Chance für viele der 2128 Zuschauer ein Grund zum Schmunzeln. Vor dem Spiel hatte der Trierer Trainer Peter Rubeck angekündigt, dass man gegen Elversberg punkten wolle (Wir berichteten darüber mit der ÜberschriftZum Auftakt: Trier empfängt SV Elversberg).

Trier wollte Elversberg ärgern

Eintracht Trier, der Außenseiter, gegen den Favoriten aus Elversberg war in den ersten 45 Minuten ein teils sehr gemütlicher Sommerkick. Den beiden Mannschaften merkte man die intensive Vorbereitung an. Die Kräfte ließen früh nach. Die Koordination wurde bei einigen Spielern sichtbar schlechter. Alles Zeichen für eine intensive Trainingsarbeit. Viel lief deshalb nicht zusammen. Abstimmungsfehler zwischen den Mannschaftsteilen konnte man bei beiden Teams ausgiebig beobachten.
Dass es für beide Mannschaften nicht so wie geplant lief, konnte man auch deutlich abseits des Spielfeldes sehen. Beide Trainer nutzten ihren Freiraum, um auf die Spieler einzuwirken. Immer wieder riefen Peter Rubeck und Michael Wiesinger ihren Spielern Anweisungen zu, gaben Empfehlungen und Hilfestellungen.

Triers guter Auftakt in die zweite Hälfte

Zunächst konnten Triers Spieler dies umsetzten und die erste gute Chance im Spiel herausarbeiten. Eine Flanke von Blum konnte Sebastian Szimayer mit dem Kopf auf Patrick Lienhard zurücklegen, dessen Schuss konnte Daniel Batz im Tor der SV Elversberg sicher halten. Die größte Chance für Elversberg verursachte ein Trierer.
Eigentlich war die Flanke der Gäste in der 43. Minute harmlos, doch der aus dem Tor eilende Chris Keilmann unterschätzte den Ball und irrlichterte durch den Strafraum. Keilsmanns Glück war, dass auch keiner der Gegner den Ball erreichte. Nach dem müden Beginn war dies zumindest eine Szene, die den Puls nach oben getrieben hat.

Trier startete besser in die zweite Hälfte. Rubeck muss seiner Mannschaft gesagt haben, dass sie in der Spitze agiler und flexibler spielen müsse. Es folgten Positionswechsel und der Ball zirkulierte jetzt besser. In der 49. Minute zeigte sich, dass dies ein Lösungsweg zum Tor sein könnte. Triers neuer Stürmer Szimayer hatte die Führung nach Vorarbeit von Blum auf dem Fuß. Szimayer schlenzte den Ball aus halblinker Position knapp am Tor vorbei.

Elversberg geht in Führung

Kaum zehn Minuten später machte es Elversberg besser. Ein Fallrückzieher und ein Seitfallzieher im Trierer Strafraum und die in weiß gekleideten Gäste bejubelten die Führung. Getroffen hatte Edmond Kapllani,34, und auf Seiten der Eintracht gab es Gesprächsbedarf. Weniger wurde darüber gesprochen, ob die Vorlage vielleicht gefährliches Spiel hätten sein können, sondern viel mehr darüber, dass in diesen Situationen zu nachlässig verteidigt wurde. Beim Tor hatte Kapllani zu viel Platz. Triers Innenverteidigern fehlten die entscheidenden Meter, die zwischen Tor und gelungener Abwehraktion den Unterschied ausmachen.

Gladrow mit der Ausgleichschance

Der eingewechselte Rico Gladrow hatte in der 67. Minute eine gute Chance, den Ausgleich wieder herzustellen. Gladrow war in der 58. Minute – kurz vor dem Führungstreffer – für Michael Blum eingewechselt worden und er hatte knapp zehn Minuten später das Spielgerät am Strafraum vor den Füßen, schoss und traf den Pfosten. Anschließend konnte man bis auf die Tribüne SVE-Kapitän Michael Dingels sagen hören, dass man jetzt nochmal voll drauf gehen solle und beißen werde.
Trotz zahlreicher taktischer Umstellungen und einiger Kniffe in der Schlussphase konnte Trier nicht mehr die entscheidende Aktion unterbringen und musste sich mit 0:1 geschlagen geben. Elversberg spielte nicht schön, war aber zur rechten Zeit hellwach und nutzte die Trierer Abwehrschwäche aus. So starten Favoriten ihre lange Reise auf dem Weg zum Aufstieg.

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