≡ Menu
FK Pirmasens empfängt Eintracht Trier

Vier Niederlagen in Folge hat Eintracht Trier in der Regionalliga Südwest unlängst eingefahren. Der Traum von der Aufstiegsrelegation ist so nicht zu realisieren gewesen. Die Mannschaft von Cheftrainer Peter Rubeck reist somit ohne Druck und Ambitionen am 33. Spieltag zum letzten Auswärtsspiel nach Pirmasens. Der SVE tritt am Samstag, 14. Mai, ab 14 Uhr gegen den FK Pirmasens an.

Eine Sache der Ehre

Wie eine Zitrone ausgepresst Peter Rubeck

Es war wenig Zeit, um die Niederlage gegen den alten Rivalen Wormatia Worms zu verdauen (Wir berichteten: Triers vierte Niederlage und ein neuer Spieler). Eintracht Trier hat am zurückliegenden Dienstag die vierte Niederlage in der Liga in Folge hinnehmen müssen und dies ausgerechnet gegen Worms. In vielen Spielen habe seine Mannschaft am Limit gespielt, sagt SVE-Trainer Peter Rubeck. „Man könnte sagen, ich habe die Mannschaft wie eine Zitrone ausgepresst, und jetzt ist leider nicht mehr viel zum Auspressen drin.“ Deshalb hatte der Trainer seinem Team zwei Tage freigegeben und begründete die Pause so:„Auf der einen Seite ist es eine Kopfsache. Allerdings möchten wir diese Runde auf keinen Fall so zu Ende bringen. Das ist eine Sache der Ehre!“

Verletzte und gesperrte Spieler gegen den FK Pirmasens

Kapitän Michael Dingels sah gegen Wormatia Worms seine fünfzehnte gelbe Karte und kann deshalb nicht die Ehre der Blau-Schwarz-Weißen gegen Pirmasens verteidigen. Patrick Lienhard, der sich während der Woche einen Nasenbeinbruch zuzog, musste operiert werden und fällt ebenfalls aus. Dazu droht mit Benedikt Koep ein weiterer Offensivspieler auszufallen. Der Stürmer musste gegen Worms nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden und wurde noch während der laufenden Partie ins Krankenhaus gefahren. Die zunächst befürchtete Gehirnerschütterung habe sich nicht bewahrheitet, aber leider hat er Probleme mit dem Halswirbel. Sein Einsatz sei fraglich“, sagte Rubeck unter Woche. Wieder zurück in den Kader wird Linksaußen Christoph Anton kehren, er seine Sperre abgesessen hat.

Pirmasens kämpft gegen den Abstieg

Pirmasens wird alles in die Waagschale werfen Peter Rubeck

Es wird gegen den FK Pirmasens eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein, um das letzte Auswärtsspiel in der Regionalliga Südwest erfolgreich bestreiten zu können. Für Pirmasens gehe es um sehr viel. Sie werden am Samstag alles in die Waagschale werfen, sagt Rubeck. Derzeit rangieren die Pirmasenser auf dem 13. Tabellenplatz, doch von unten drängt der punktgleiche Bahlinger SC, der den ersten potenziellen Abstiegsplatz belegt. Durch die prekäre Situation in der dritten Liga, wo neben dem sicheren Absteiger VfB Stuttgart II auch den SV Wehen Wiesbaden und die Stuttgarter Kickers akute Abstiegssorgen plagen (alle drei Mannschaften müssten in der Regionalliga Südwest antreten), könnte jeder Punkt in der Endabrechnung wichtig sein. Das Szenario, dass insgesamt fünf Teams in dieser Saison aus der Regionalliga absteigen müssen, erscheint dieses Jahr durchaus realistisch.

Um den Abstieg muss sich der Trierer Regionalligist keine Sorgen machen. Allerdings will das SVE-Lager die Saison nicht mit einer Niederlagenserie beschließen. Außerdem gibt es ja noch ein Pokalfinale.

icon-home Startseite: der Trierer

Comments on this entry are closed.