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Gladiators scheiden gegen Jena aus
Gladiators Pro A 2. Basketball Bundesliga

Die Gladiators Trier sind im Playoff-Halbfinale an Science City Jena gescheitert. Im dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen gegen Jena unterlagen die Trierer Korbjäger mit 64:73 (34:35). Es war die dritte Niederlage im dritten Spiel in dieser Best-of-five-Serie. Für die Gladiators ist damit die Saison beendet. Marco van den Berg sprach trotz der drei Niederlagen zum Saisonabschluss von einer tollen Saison.

Do-or-die-Spiel

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Die Gladiators konnten sich trotz Leistungssteigerung nicht gegen den Favoriten Jena durchsetzen. © Gladiators Trier

Es war die letzte Chance für die Gladiators. Nach der Auftaktniederlage in Jena und dem verlorenen Heimspiel am vergangenen Samstag (unser Bericht: Zuhause gegen Jena) musste die Mannschaft von Marco van den Berg in Jena gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Von einem „Do-or-die“-Spiel vor knapp 3000 Zuschauern in der Sparkassen Arena in Jena, war die Rede. Am Ende gewann Jena.

Ausgeglichen starteten die Kontrahenten in die Partie und nahmen sich bis zur Hälfte des ersten Viertels nicht viel (10:10). Nach sechs gespielten Minuten drehten die Gastgeber auf und konnten sich durch Punkte von Marcos Knight und Guido Gründheid zum Ende des ersten Spielabschnitts deutlich absetzen (22:12).

Jenas starke Defensive

Jena hatte die Partie im Griff und lies in der Defensive nichts anbrennen. Auch in der Offensive zeigten die Hausherren eine bis zu diesem Zeitpunkt hervorragende Partie. Immanuel McElroy markierte die zwischenzeitliche 13-Punkte-Führung (30:17). Doch Trier gab nicht auf. Wie so häufig in dieser Saison kämpfte sich das Team von Marco van den Berg zurück ins Spiel. Beim Stand von 21:33 starteten die Gäste einen bärenstarken 11:0-Lauf und kamen bis auf einen Punkt an Science City heran (32:33). Mit einem 34:35 ging es in die Halbzeitpause.

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Marco van den Berg
Marco van den Berg sprach von einer guten Leistung seines Teams beim letzten Auftritt in dieser Saison

©Gladiators Trier

Nach dem Seitenwechsel blieb es eine Partie auf Augenhöhe. Der Routinier Immanuel McElroy hatte genug von dieser Ausgewogenheit und nahm beim Spielstand von 43:42 das Heft selbst in die Hand und erzielte sieben Punkte in Folge. Ein Zwischenhoch: Bis zum Ende des dritten Viertels gelang den Gastgebern kein Punkt mehr. Die Gladiators drehten noch einmal auf und erreichten den 50:50-Ausgleich vor dem abschließenden Viertel.

Krimi im letzten Viertel

Der letzte Spielabschnitt entwickelte sich Krimi. Jena punktete, die Gladiators antworteten. Allen voran Dwayne Evans zeigte auf Seiten der Gäste seine volle Klasse und erzielte im vierten Viertel insgesamt acht Punkte. Doch das Team von Björn Harmsen bewies Nervenstärke und setzte bei noch zwei zu spielenden Minuten den finalen Nadelstich (68:64) durch einen an diesem Abend bestens aufgelegten Marcos Knight. Zum Schluss verloren die Gladiators das dritte Playoff-Halbfinale mit 64:73 und schieden damit aus.

Wir haben gut gekämpft Marco van den Berg

Marco van den Berg sagte nach dem Spiel, dass seine Mannschaft  heute wieder einmal toll gekämpft habe. Seine Mannschaft sei kurz davor gewesen, Jena in die Knie zu zwingen. Letztendlich habe es nicht gereicht. „Ich gratuliere Björn Harmsen und seinem Team zu dieser Saison und dem Aufstieg in die Beko BBL.“

Der Basketball in Trier hat wieder ein Gesicht bekommen Marco van den Berg

Der 50-Jährige blickte außerdem zufrieden auf die vergangene Spielzeit zurück: „Ich denke, dass wir ein tolles Jahr hinter uns haben. Der Basketball in Trier hat wieder ein Gesicht bekommen und wir können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Vielen Dank an unsere Fans, die uns die ganze Zeit über unterstützt haben.“

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