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Miezen verpassen vierten Sieg
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Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen verlieren in Zwickau 24:27 (13:14). Die Miezen kämpften sich nach schlechtem Start heran, erreichten  allerdings nicht ihr bestes Level. Bis zehn Minuten vor Ende waren die Trierer Handballerinnen dran, machten in der entscheidenden Phase aber zu viele Fehle und verpassten den vierten Sieg in Folge.

Miezen verlieren in Zwickau

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Der Gegner war heute besser als wir

Miezen-Trainerin Cristina Cabeza erhöht den Druck auf ihr Team. Nach der Niederlage gegen Zwickau sagte die Trainerin, dass der Gegner besser war als ihre Mannschaft. Die Miezen kehren mit einer 24:27 (13:14)-Niederlage aus Zwickau zurück und bleiben auf Tabellenplatz 14. Nach dem Rückzug der Mannschaften aus Mainz-Bretzenheim, Koblenz/Weibern sowie den Füchsen Berlin, reicht der 14. Rang, um auch in der kommenden Saison in der zweiten Liga zu spielen. Vor dem Spiel hieß es aus dem Umfeld der Miezen, dass man sportlich beweisen wolle, dass man in die zweite Liga gehöre (Wir berichteten unter der Überschrift Miezen wollen vierten Sieg in Folge). Trainerin Cabeza fordert in den verbleibenden sechs Partien volle Konzentration. Ihr Team solle aufhören zu spekulieren, egal was passiert sei, ihr Team müsse Leistung bringen und gewinnen.

Keine Führung

Beim Tabellenzehnten in Zwickau erwischten die Miezen einen schlechten Start, waren mit dem Kopf noch nicht richtig da und sahen sich schnell einem 1:4-Rückstand (7.) gegenüber. Danach biss sich die Cabeza-Sieben in die Begegnung und zeigte, warum man zuletzt drei Mal in Folge gewann: Aggressiv in der Defensive, schnell und zielstrebig nach vorne. Mit einem Strafwurf konnte die an diesem Tag treffsichere Andrea Czanik zum 6:6 (17.) ausgleichen. Es entwickelte sich bis zur 45. Minute eine offene Partie.
Die Gastgeberinnen legten vor, Trier ließ sich nicht abschütteln. Immer wieder der Ausgleich. Eine Führung sprang für die Miezen nicht heraus. Das 20:20 (45.) durch Linsey Houben war der letzte Ausgleich, anschließend zog Zwickau mit einem 5:0-Lauf  davon. Wir mussten immer hinterherlaufen, irgendwann sei ihre Mannschaft nicht mehr in der Lage zu kontern gewesen, sagte Cabeza nach der Partie. In dieser Phase hätte ihr Team zu ungeduldig gespielt, es dem Gegner zu einfach gemacht.

Niederlage trotz Kampf

Trier kämpfte, musste am Ende aber eine verdiente 24:27-Niederlage einstecken. „Der Gegner hat heute besser als wir gespielt“, sagte Cabeza. Sie wisse um den Druck und die Situation. Gegen Mainz zähle nur ein Sieg, sagte die Trainerin Am kommenden Samstag (20 Uhr) treffen die Moselstädterinnen vor heimischen Publikum auf Mainz 05/Budenheim. Die haben sich mit einem 22:20 in Haunstetten aller Abstiegssorgen entledigt. Ein Sieg gegen die Gäste und die Miezen würden sich dem Saisonziel annähern.

Foto: TriSign/Miezen

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