≡ Menu
Miezen wollen vierten Sieg in Folge
Trier Miezen Hannah Sattler

Berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt können sich die Trierer Miezen machen. Gleich drei Mannschaften haben keinen Lizenzantrag für die kommende Saison eingereicht. Davon könnten die Trierer Bundesliga-Handballerinen profitieren. Vorstand Jürgen Brech sieht diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Gegen Zwickau am Samstag, 2. April, können die Handballerinnen aus Trier beweisen, dass sie  auch sportlich die zweite Bundesliga halten können.

Miezen könnten vom Rückzug dreier Mannschaften profitieren

Der Substanzverlust in der zweiten Bundesliga des Frauenhandballs könnte sich für die Trierer Miezen zum Glücksfall entwickeln. Die Teams Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern, Mainz-Bretzenheim und die Füchse Berlin haben keine Lizenzunterlagen für die kommende Saison eingereicht. Deshalb gibt es nur noch einen Absteiger aus der zweiten Liga und die Trierer Bundesligahandballerinnen liegen aktuell auf dem 14. Rang und schöpfen Hoffnung auf einen Klassenverbleib. MJC-Vorstand Jürgen Brech stimmt die Entwicklung im Frauenhandball nachdenklich. Gleich drei Mannschaften ziehen sich aus dem Leistungssport zurück, weil sie keine Sponsoren finden. Diese Entwicklung stimme bedenklich, sagte Brech. „Freuen kann sich keiner darüber.“ Die Miezen wollen in den verbleibenden Partien beweisen, dass sie auf sportlichem Weg den Klassenerhalt erreichen können.

Diese Entwicklung stimmt bedenklich MJC-Vorstand Jürgen Brech zum Rückzug von gleich drei Mannschaften aus dem Leistungssport

Nur zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz

MJC-Trainerin Cristina Cabeza warnt angesichts der Situation vor verfrühten Feierlichkeiten. Ihr Team würde sich nach wie vor in Abstiegsgefahr befinden und müsste die restlichen Spiele gewinnen. Das einzige, was sich an der Situation geändert habe, sei, dass es die Miezen nun wieder selbst in der Hand hätten. „Kirchhof sitzt uns im Nacken“, sagte die Trainerin. Die Nordhessen und die Miezen trennen zwei Punkte und es sind noch sieben Spiele zu absolvieren.

Miezen wollen vierten Sieg in Folge feiern

Im Kampf um den Klassenerhalt treffen die Miezen am Samstag, 2. April, um 17 Uhr auf Zwickau. Die Moselstädter wollen gegen an die Form der vergangenen Wochen anknüpfen und den vierten Sieg in Folge feiern. Cabeza ist optimistisch, wenn ihre Mannschaft die Leistung und das Niveau aus den zurückliegenden Spielen erneut zeigen werde. Zwickau belegt vor der Partie gegen Trier den zehnten Platz in der Tabelle. In der Vorsaison belegten die Gastgeberinnen noch den vierten Platz in der Abschlusstabelle. Eine schwache Heimbilanz ist ein Grund für den durchwachsenen Saisonverlauf in dieser Spielzeit. Zwickau konnte zuhause drei Spiele gewinnen. Aus diesem Umstand leiten die Miezen die Hoffnung auf einen Erfolg im Auswärtsspiel ab.

Kreuzbandriss bei Sattler

Verzichte müssen die Miezen auf Hannah Sattler und wohl auch auf Joline Müller. Sattler hat sich gegen Rödertal einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Bei Müller bleibt fraglich, ob sich der Verdacht auf einen Ermüdungsbruch im Fuß erhärtet. Müller habe in dieser Woche mit dem Laufen begonnen, aber wieder Schmerzen gespürt, sagte Cabeza. Deshalb wolle man kein Risiko eingehen. Die Miezen-Trainerin ist zuversichtlich und sagt: „Wir müssen aggressiv verteidigen und laufen, dann haben wir gute Chancen.“ Die Chancen auf den Klassenerhalt sind für die Miezen bereits vor dem Spiel stark gestiegen. Jetzt müssen die Trierer Handballerinnen beweisen, dass sie auch sportlich in die zweite Bundesliga gehören.

Zurück zur Startseite

Foto: MJC Trier/TriSign

Comments on this entry are closed.

Nächster Beitrag

Vorheriger Beitrag