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Nach Spielberg und vor Köln

Eintracht Trier hat das letzte Ligaspiel in der Saison 2015/16 gegen den SV Spielberg mit 2:1 gewonnen. Nach einem 0:1-Rückstand erzielte der SVE durch Tore von Christoph Anton und Vincent Boesen die Führung und ging am Ende als Sieger vom Platz. Trier beendet die Regionalliga Südwest mit 63 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Lange Zeit hatte der SVE um die Aufstiegsrelegation mitgespielt. Im Saisonfinale aber die Chancen verspielt.Eintracht Trier trifft in einem Freundschaftsspiel am kommenden Donnerstag auf den 1. FC Köln.

Schwacher Start der Trierer

Triers Trainer Peter Rubeck hatte unter der Woche den Sieg gefordert (Der Trierer berichtete: Sieg gegen Spielberg gefordert . Gegen Auf- und Absteiger SV Spielberg sollte im Moselstadion ein Sieg her. Das sei seine Mannschaft den Fans schuldig, hatte Rubeck gesagt und sein Team hatte auf ihn gehört. Durch gesperrte und verletzte Spieler in der Offensive war Rubeck gezwungen, seine Startelf zu ändern. Benedikt Koep (Sperre), Daniel Hammel (Muskelverletzung) und Patrick Lienhard (Nasenbruch) standen nicht im Aufgebot. Dafür feierte der 17-jährige U19-Stürmer sein Startelfdebüt in der Regionalliga und machte seine Sache sehr ordentlich. In der 53. Minute vergoldete der Youngster seinen Einsatz sogar mit einem Tor.
In der ersten Halbzeit hatten die Gäste aus Baden mehr vom Spiel. In der sechsten Minute vereitelte Chris Keilmann eine Großchance gegen Claudio Ritter. Der darauf folgende Angriff führte anschließend zum Erfolg. Alexander Schoch bediente Phil Weimer, der den Ball mit einem schnittigen Schuss im Winkel versenkte.

Höhenflug nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel drehte der SVE die Partie. Christoph Anton besorgte Sekunden nach Wiederanpfiff das 1:1 (46.). Die Vorlage lieferte der zuvor eingewechselte Oliver Laux.  Kurz darauf schlug die Stunde des Youngsters Vincent Boesen. Der erst 17-Jährige, der dem jüngeren A-Jugend-Jahrgang angehört, belohnte seinen beherzten Auftritt mit einem sehenswerten Treffer (53.). Die Vorlage lieferte mit Daniel Kurz ein weiterer U19-Spieler, der sein Saisondebüt feierte. Im Anschluss drückten die Gäste auf das 2:2, doch mit Glück rettete der SVE die knappe Führung über die Zeit. Von einem glücklichen Sieg sprach Eintracht-Trainer Rubeck. Seinem Team hat er nun drei Tage frei gegeben. „Man hat der Mannschaft angesehen, dass sie am Limit ist. Die Spieler haben eine intensive Saison hinter sich und mussten in jedem Spiel Höchstleistungen bringen, um diesen Tabellenstand zu ermöglichen.“

Spiel gegen Köln

Abschließend zog Trainer Peter Rubeck ein Fazit unter eine erfolgreiche Eintracht-Saison. „63 Punkte sind eine tolle Leistung. Nie im Leben hätten wir uns im vergangenen Sommer eine solche Spielzeit träumen lassen.“ 63 Punkte bedeuten den fünften Platz nach 34 Spieltagen. Jetzt steht noch ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Köln (Donnerstag, 26. Mai, 15:30 Uhr) und das Pokalfinale im Bitburger Rheinlandpokal (Samstag, 28. Mai, ab 14:30 Uhr – Liveübertragungs-Konferenz in der ARD) an. „Wir werden jetzt regenerieren und in den zwei Spielen nochmals alles geben.“

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