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Sven Teuber ist der neue Landtagsabgeordnete
Sven teuber

Sven Teuber hat Malu Dreyer im rheinland-pfälzischen Landtag ersetzt. Der Trierer SPD-Vorsitzende will sich in Mainz natürlich für Trier einsetzen. Helfen soll ihm dabei sein Erfahrung als Kommunalpolitiker. In Mainz will sich Teuber mit klassischer Politik der Sozialdemokraten etablieren.

Als Lehrer in den Landtag

Es sein kein leichter Schritt gewesen, sagt Sven Teuber. Zu gerne sei er Lehrer gewesen. Als er dann seinen Arbeitsplatz im Gymnasium in Kusel räumte, da hätte ihn die Wehmut gepackt. All die Projekte mit seinen Schülern seien ihm durch den Kopf gegangen. Die Arbeitsgemeinschaft, die sich mit Rassismus und dem Kampf dagegen beschäftigt habe und so vieles mehr.

Teuber bleibt in der Kommunalpolitik

Als Lehrer wird Teuber,33, zunächst nicht mehr arbeiten. Der Vorsitzende der SPD Trier hat zum 1. August das Landtagsmandat von Malu Dreyer übernommen. Er sei sehr überrascht gewesen, dass Dreyer ihr Mandat niederlegen wollte, sagt Teuber. Er spielt damit auf die Kritik an, die vor allem der politische Gegner öffentlich äußerte. Es gab Vorwürfe, dass dies von langer Hand geplant worden sei und vereinzelt sprachen Kritiker vom Betrug am Wähler. Davon könne keine Rede sein, sagt Teuber. Vielmehr sei es eine Entscheidung gewesen, die Malu Dreyer zunächst für sich getroffen habe. Danach habe sie mit ihm darüber gesprochen.

Die Trierer Belange

Mit den Vorwürfen will er sich nicht mehr beschäftigen. Ihn interessiere viel mehr die Zukunft. Und künftig wolle er sich für die „Trierer Belange“ in Mainz einsetzen, wie er es ausdrückt. Als Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion und SPD Trier kenne er die Belange der Stadt. „Seit Jahren setze ich mich für eine soziale und gerechte Politik in Trier ein. Dass ich dafür nun auch in Mainz Sorge tragen kann, empfinde ich als große Freude, aber auch als große Verantwortung, der ich mit all meinen Kräften nachkommen werde“, sagte Teuber zum Amtsantritt.

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Gleichstellung und Gerechtigkeit sind nur einige der Themen

Um Themen wie soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung im Land wolle er sich fortan in Mainz kümmern. „Meine politischen Ziele sind, junge Menschen für Politik und unsere Gesellschaft zu begeistern. Ihre Ideen und Vorschläge muss man ernst nehmen.“ Deshalb fordere er die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Ein weiteres Thema werde die Gleichstellung sein. „Dass Teile der Gesellschaft noch immer tatsächlichen und rechtlichen Diskriminierungen ausgesetzt werden, muss ein Ende haben. Jeder hat das Recht, selbstbestimmt zu leben. Jedem müssten, die gleichen Rechte zustehen“, sagt Teuber und nennt als Beispiele die Lohngleichheit von Mann und Frau, die Ehe für alle und das kommunale Wahlrecht von Migranten ein.

Für Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwerer haben, müssten passende Angebote geschaffen werden. Gerade junge Menschen verdienten eine zweite und auch dritte Chance, damit keiner ohne Ausbildung bleibe, sagt Teuber über seine politische Ziele. „Ein besonderes Anliegen ist mir, Armut einzudämmen.“

Zum Auftakt eine Sommerreise

Gemeinsam mit Alexander Schweitzer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, und Prof. Dr. Konrad Wolf, rheinland-pfälzischer Kultusminister, wollte Teuber kurz nach der Übernahme des Mandats am 1. August über viele Trierer Belange sprechen. Im Rahmen einer Sommerreise besuchten sie gemeinsam das „Gut Avelsbach“. Dort werden vom DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich Möglichkeiten für 24 Menschen mit Behinderung geschaffen, um sie in das Arbeitsleben zu integrieren. Dies sei ein wichtiges Angebot, um behinderten Menschen gleiche Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen und Hürden und Diskriminierungen zu überwinden, sagte Teuber nach dem Besuch.

[aesop_image img=“http://dertrierer.net/wp-content/uploads/2016/08/teuber_schweitzer.jpg“ credit=“© SPD Trier“ alt=“Teuber“ align=“left“ lightbox=“on“ caption=“Sven Teuber vor dem Bürgerbüro in der Nagelstraße.“ captionposition=“left“]

Zuhören, nicht nur im Beruf

Sehr wichtig ist es Teuber zu betonen, dass das Bürgerbüro in der Nagelstraße 12 weiter bestehen bleibe. Dort sei eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürger, um ein offenes Ohr zu finden, sagte Teuber. Anschließend packte er seine Tasche zusammen und verabschiedete sich in aller Höflichkeit. Er habe noch einen privaten Termin. Ein Abschlussgespräch in der Kita. Auch dort wird er gut zuhören wollen.

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Zur Person

Teuber, 1982 in Nordhorn (Niedersachsen) geboren, lebt seit nunmehr 13 Jahren in Trier, wo er seinen Zivildienst abgeleistet und an der Universität Politikwissenschaft und Germanistik auf Lehramt für Gymnasien studiert hat. Nach einer Vertretungsstelle am Humboldt Gymnasium Trier war Sven Teuber seit 2012 am Siebenpfeiffer-Gymnasium Kusel tätig, ab 2014 als Studienrat. Er ist mit einer Halbgriechin verheiratet und Vater zweier Kinder.
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