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Teuber zieht in den Landtag ein
Teuber

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer legt ihr Landtagsmandat zum 1. Juni nieder. Ihr Nachfolger soll B-Kandidat Sven Teuber werden, der in den Landtag nachrückt. Die Trierer CDU kritisiert die Entscheidung Dreyers und wirft der Ministerpräsidentin vor, so Politikverdrossenheit bei den Wählern zu schaffen.

Teuber folgt auf Dreyer

Es war ein guter Sieg. Malu Dreyer (55) hat 49,6 Prozent der Stimmen im Wahlkreis Trier gewonnen und somit souverän ihr Direktmandat gegen CDU-Herausforderer Udo Köhler verteidigt. Mit viel Freude und Leidenschaft habe sich Dreyer immer für ihre Heimatstadt eingesetzt, schreibt die Landtagsabgeordnete Dreyer in einem Brief an ihre Trierer Genossen. Doch nun habe sie sich entschlossen, sich im Team für Trier einzusetzen und deshalb ihr Landtagsmandat zum 1. August niederzulegen.

[aesop_image imgwidth=“500″ img=“http://dertrierer.net/wp-content/uploads/2016/06/SVenTeuber.jpg“ credit=“© SPD Trier“ alt=“Teuber“ align=“center“ lightbox=“on“ caption=“Sven Teuber wird für Malu Dreyer in den Mainer Landtag einziehen.“ captionposition=“left“]

 
Nachfolger soll B-Kandidat Sven Teuber (33) werden. Diese Rotation haben Dreyer und Teuber bereits schon einmal vollzogen. Im Februar 2013 wurde Teuber Vorsitzender der Trierer SPD, seine Vorgängerin auf diesem Posten hieß Malu Dreyer. Der Gymnasiallehrer soll dann ab August für Dreyer in den Landtag nachrücken.

CDU kritisiert SPD

Dieses Vorgehen ist beim politischen Gegner naturgemäß auf wenig Gegenliebe gestoßen. Die Christdemokraten werfen der Trierer SPD vor, „die Wähler getäuscht zu haben.“ Schließlich hätten die Wähler Malu Dreyer das Vertrauen für die kommenden fünf Jahre ausgesprochen. Weil die Ministerpräsidentin nun ihr Mandat nur wenige Monate nach der Wahl niederlege, erwecke es den Eindruck, dass dieser Wechsel bereits vor der Wahl festgestanden habe, schreibt der CDU-Kreisverband deer Stadt Trier. Die Christdemokraten gehen sogar noch einen Schritt weiter und unterstellen der SPD und ihren Kandidaten, dass sie nur durch die Nominierung Dreyers die bessere Chancen auf den Gewinn des Direktmandates wahren wollten.

Sven Teuber wird die Chance erhalten, in den kommenden fünf Jahren nicht nur die krittelnden Christdemokraten von seiner Arbeit zu überzeugen.

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