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Stephan Fox und die Passivhäuser von Tarforst
Stephan Fox

Im Trierer Höhenstadtteil Tarforst entstehen neun Häuser im Passivhausstandard. Das Architekturbüro von Stephan Fox ist maßgeblich am Bauvorhaben „Auf Ewes“ beteiligt. Wohnraum ist auf dem Plateau ohnehin begehrt, auch ohne ökologische Aspekte. Schöner wohnen im Einklang mit Umweltstandards soll hier einen besonderen Reiz bieten.

Passivhäuser in Tarforst „Auf Ewes“

Für Architekt Stephan Fox und seine Mitarbeiter ist es ein besonderes Bauprojekt. Für Fox ist es einzigartig, weil alle neun Häuser „Auf Ewes“ den Standard zum Passivhaus erfüllen. „In der Stadt gibt es nur wenige Projekte, die sich mit diesem Vorhaben vergleichen lassen“, sagt Stephan Fox und lacht. Mit dem Baubeginn geht eine längere Planungsphase zu Ende und aus den Plänen wird Stück für Stück Realität.

Luftwärmepumpe, Fußbodenheizung und Außenwanddämmung

„Zur Normalität gehörten Passivhäuser allerdings noch nicht“, sagt Fox selbstbewusst. Der Energieausweis drückt in Zahlen aus, was dem Architekten solche Freude bereitet. Energieeffizienzklasse A+ steht darin, der Energiebedarf wird mit 11 kWh/(m²a) ausgewiesen. Kernstück für die Energiebilanz sei die Versorgungstechnik mit Luftwärmepumpe, Fußbodenheizung und Außenwanddämmung. Diese Komponenten seien sorgfältig ausgewählt worden, um den Passivhausstandard zu gewährleisten.

Stephan Fox: Architektur der schlichten Gradlinigkeit

Die Technik ist das eine, das andere die Architektur, die einem Büro, wie es Stephan Fox betreibt, neue Ausdrucksmöglichkeiten bietet. Es sei eine neue, schlichte Gradlinigkeit, heißt es. Dies, moderne Farben und eine gewisse gestalterische Anordnung bei den Positionen der Fenster mache den einmaligen Charme der neun Häuser aus.

Tolle Aussicht „Auf Ewes“

Der von der Stadt Trier noch zu errichtende neue Kindergarten wird ebenso fußläufig zu erreichen sein wie die Geschäfte für den täglichen Bedarf in der unmittelbaren Umgebung. Neben Filsch, Kernscheid und Irsch gehört Tarforst zu den Höhenstadtteilen Triers. Die neuen Häuser im Passivhausstandard punkten demnach nicht nur mit einer guten Ökobilanz, sondern auch mit einer tollen Aussicht. Der Blick schweift über die sanften Rundungen der Weinhänge und der weite Horizont bietet die Kulisse für das Farbenspiel der Sonnenuntergänge.

Reihenhäuser in Tarforst

Die fünf Reihenmittelhäuser und vier Reihenendhäuser liegen im Neubaugebiet „Im Freschfeld“ (BU13) und verfügen im Schnitt über eine Wohnfläche von 169 Quadratmetern, die Grundstücksflächen betragen 180 bis 334 Quadratmeter. In Tarforst leben aktuell rund 6600 Menschen. Der Stadtteil liegt auf dem Plateau des Petrisbergs. Im Jahr 1969 wurde die Gemeinde Tarforst zu einem Teil der Stadt Trier. Das heutige Alt-Tarforst hat seinen dörflichen Charakter bis heute bewahrt. In den 1980er-Jahren wurde der Stadtteil um die Siedlung Trimmelter Hof erweitert und seit Ende der 1990er-Jahre um das Neubaugebiet „Tarforster Höhe – Erweiterung“.
Nach Aussage der Trierer Stadtverwaltung zählt Tarforst zu den „zur Zeit am schnellsten wachsenden Ortsbezirken“. Die neuen Passivhäuser scheinen dies zu bestätigen und das Architekturbüro Fox arbeitet daran, dass es in Trier in Zukunft noch mehr Passivhäuser geben wird.

icon-download Expose der Passivhäuser im Baugebiet „Auf Ewes“ in Tarforst

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