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Triers vierte Niederlage und ein neuer Spieler
Regionalliga

Eintracht Trier verliert das vierte Spiel in Folge. Gegen den Rivalen Wormatia Worms gab es am Dienstagabend, 11. Mai, eine 2:0-Niederlage im Moselstadion. Auf dem Platz kein Sieg, dafür ein Erfolg auf dem Transfermarkt: Für die kommende Saison konnte Trier den 24-jährigen Innenverteidiger Adrian Schneider von der SG Wattenscheid 09 für ein Jahr vertraglich binden. Am kommenden Samstag, 14. Mai, ist Schneider noch für Wattenscheid im Einsatz und die Eintracht gastiert zum letzten Auswärtsspiel in dieser Regionalliga-Saison in Pirmasens.

Probleme mit Rückständen

[aesop_quote type=“pull“ background=“#282828″ text=“#ffffff“ align=“left“ size=“1″ quote=“Es hätte auch 1:4 stehen können.“ cite=“Peter Rubeck“ parallax=“on“ direction=“right“]

 

Gegen Wormatia Worms wollte Eintracht Trier nach drei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur (Wir berichteten: Wormatia Worms gastiert im Moselstadion). Peter Rubeck hatte es vor dem Spiel angekündigt, seine Mannschaft hat es auf dem Platz nicht umgesetzt. Im Moselstadion hat Eintracht Trier mit 2:0 gegen Worms verloren und die vierte Niederlage in Folge hinnehmen müssen. Seine Mannschaft habe derzeit Defizite, mit Rückständen umzugehen. Dann würde der Kopf zu schnell runter gehen, und die Spieler machten sich zu viele Gedanken. „Zwar hätten wir auch mit Glück ein Tor erzielen können, insgesamt hätte es aber auch 1:4 stehen können“, analysierte der Trierer Trainer.

Früher Rückstand der Blau-Schwarz-Weißen

Früh musste die Eintracht einem Rückstand hinterherlaufen. Die Wormser Florian Treske (7.) und Alper Akcam (11.) brachten die Gäste mit 2:0 in Führung. Der Trierer Keeper Chris Keilmann verhinderte größeres Ungemach und bewahrte die Blau-Schwarz-Weißen vor einem größeren Rückstand.

In der zweiten Hälfte schien es so, als würden sich beide Teams mit dem Ergebnis zufrieden geben. Es gab noch zwei Chancen, jeweils eine für beide Mannschaften. Der Wormser Florian Treske traf den rechten Pfosten in der 75. Minute und bei den Blau-Schwarz-Weißen hatte Florian Riedel die Chance auf den Anschlusstreffer. Nach einem Solo scheiterte Ridel am Wormser Schlussmann. Das ganze Team sei schwer enttäuscht, sagte Rubeck nach der neuerlichen Niederlage. Für die Zuschauer, die die Mannschaft die ganze Saison über toll unterstützt haben, sei es kein schönes Spiel gewesen. „Mit dieser Leistung und Körpersprache wird es schwer, in dieser Runde noch Punkte zu holen. Da müssen wir jetzt wieder dran arbeiten“, sagte der Trierer Trainer später.

Auswärts gegen Pirmasens am kommenden Samstag

Zum letzten Auswärtsspiel in der diesjährigen Runde der Regionalliga Südwest tritt Eintracht Trier am kommenden Samstag, 14. Mai, beim FK Pirmasens an. Für die blau-schwarz-weißen Trikotträger die nächste Chance, die Niederlagenserie noch vor dem anstehenden Pokalfinale zu beenden.

Adrian Schneider wechselt nach Trier

[aesop_image img=“http://dertrierer.net/wp-content/uploads/2016/05/schneider.jpg“ credit=“©Eintracht Trier“ alt=“Blau-Schwarz-Weißen“ align=“left“ lightbox=“on“ caption=“Adrian Schneider unterschreibt für ein Jahr in Trier.“ captionposition=“left“]

Ob es mit Adrian Schneider gegen den alten Rivalen aus Worms besser gelaufen werde, lohnt nicht der Spekulation. Adrian Schneider wird erst zur kommenden Saison für Trier auflaufen. Verein und Spieler verständigten sich auf einen Vertrag mit einem Jahr Laufzeit. Der Innenverteidiger Schneider wechselt vom West-Regionalligisten SG Wattenscheid 09 zu den Blau-Schwarz-Weißen.

Neuer Innenverteidiger für die Blau-Schwarz-Weißen

Ausgebildet wurde der 24-Jährige in der Jugend des MSV Duisburg, wo er insgesamt vier Jahre verbrachte. Nach der Duisburger U19 wechselte der torgefährliche Abwehrspieler (vier Tore in der bisherigen Saison) in die Regionalliga zu Rot-Weiss Essen. Weitere Stationen, ehe er in Wattenscheid Fuß fasste, waren der TuS Ennepetal und der FC Kray. Mit dem ehemaligen Bundesligisten Wattenscheid rangiert Schneider aktuell auf dem siebten Tabellenplatz. er wollte schon immer bei einem richtigen Traditionsverein spielen. Das sei ihm mit dem Wechsel gelungen, sagte Schneider nach der Vertragsunterzeichnung. Alte Bekannte trifft er beim Trierer Regionalligisten auch wieder, bei Rot-Weiss Essen hat Schneider bereits mit Holger Lemke und Benedikt Koep zusammenspielt.

Der nächste Neuzugang

Nach Kevin Heinz (SV Mehring), Simon Maurer (FK Pirmasens) und Rico Gladrow (FC Schöneberg) ist er schon der vierte Neuzugang für die kommende Saison. Mit Adrian habe man einen Stammspieler aus der starken Regionalliga West nach Trier lotsen können. Seine bisherige Erfahrung sei Beweis für seine sportliche Qualität, sagte Roman Gottschalk, Vorstandsmitglied von Eintracht Trier. „Damit sind wir bereits jetzt mit den Kaderplanungen für die kommende Saison weit vorangeschritten“, sagte Gottschalk vielsagend.

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