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Zahl der Arbeitslosen im Juli leicht angestiegen
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Die Zahl der Arbeitslosen im Juli ist in Rheinland-Pfalz leicht angestiegen. Im Juni lag die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent, im Juli des Vorjahres bei 5,1 Prozent. Aktuell beträgt die Quote 5,0 Prozent. Im Juli waren im Land rund 110 152 Menschen ohne Arbeit.

Robuster Arbeitsmarkt trotz mehr Arbeitslosen

Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz könne weiterhin als robust eingestuft werden, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler in Mainz. Im Juli war die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen saisonbedingt leicht angestiegen.Insgesamt waren im Juli 110.152 Menschen in Rheinland-Pfalz ohne Arbeit. Das sind rund 3.000 mehr Menschen als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 5,0 Prozent. Im Juni lag die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent, im Juli des Vorjahres bei 5,1 Prozent.

[aesop_quote type=“pull“ background=“#282828″ text=“#ffffff“ align=“left“ size=“1″ quote=“Die Ziele der rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktpolitik sind klar umrissen.“ cite=“Malu Dreyer“ parallax=“on“ direction=“left“]

Malu Dreyer sagte, dass die Ziele der rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktpolitik klar umrissen seien. Sie setze auf die Sicherung von Arbeitsplätzen, die Unterstützung der Unternehmen bei der Schaffung von neuen zukunftsfähigen Arbeitsplätzen und die Eröffnung des Zugangs in den Arbeitsmarkt für Arbeitslose durch Qualifizierung, Beratung und Betreuung. „Dabei wird die Arbeit der Landesregierung wesentlich durch die Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.“

ESF-Fördermittel helfen bei der Arbeitsplatzsuche

„Durch den Einsatz der ESF-Fördermittel können wir mit individuell angelegten Strategien auch Zielgruppen erreichen, die weit entfernt vom Arbeitsmarkt und besonders benachteiligt sind“, sagte Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler. Unabhängige Untersuchungen würden belegen, dass mit einer intensiven, beschäftigungsorientierten und ganzheitlichen Betreuung auch Arbeitslose in problematischen Lebenslagen wirkungsvoll unterstützt werden könnten. Deshalb habe Rheinland-Pfalz mit dem ESF-Förderansatz ‚Perspektiven eröffnen‘ ein Programm eingeführt, das einen ausgeprägten innovativen Charakter besitze. Ziel sei es, die Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen zu erhöhen. Damit sollen mittel- bis langfristig auch die Chancen auf eine Vermittlung in Arbeit erhöht und das Armutsrisiko vermindert werden.

Förderung für Langzeitarbeitslose

Das Programm ist zum 1. Januar 2015 mit 50 Projekten gestartet. Rund 2.000 arbeitslose Menschen im Langzeitleistungsbezug konnten im letzten Jahr gefördert werden. „Als ein vorläufiges Ergebnis kann festgehalten werden, dass bei etwa einem Drittel der Teilnehmenden eine Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit festzustellen war“, erklärte die Arbeitsministerin. Für die aktuell laufenden 45 Projekte im Jahr 2016 werden aus Mitteln des ESF insgesamt 3,8 Millionen Euro bereitgestellt.

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